Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (1966) No ratings yet.

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Ryôtas Bruder wird seit einem Bootsunfall vermisst und wird für tot gehalten. Doch ein Medium versichert ihm, dass er noch am Leben ist. Mit ein paar Kumpels „leiht“ er sich ein Segelboot und nimmt sogar noch ungewollt einen Gangster mit. Als plötzlich das Wetter immer schlechter wird, taucht auch noch eine riesige Krabbe auf, die das Segelboot zerstört. Die vier können sich auf eine naheliegende Insel retten und müssen erkennen, dass diese von einer Organisation Namens „Roter Bambus“ beherrscht wird. Um nichts geringeres als die Weltherrschaft an sich zu reißen, werden in einem Labor Atomwaffen hergestellt. Damit man sich gefahrlos in den Gewässern vor der Insel bewegen kann, ohne von Ebirah (die Krabbe) angegriffen zu werden braucht man eine Flüssigkeit, die aus einer gelben Frucht hergestellt werden. Da man als roter Bambus ein wenig faul ist für solche Arbeit, karrt man Sklaven von der Nachbarinsel an. Da diese unter unmenschlichen Bedingungen, weit weg von gültigen Arbeitsschutzbestimmungen, arbeiten müssen, beschließen die vier (eigentlich zu fünft, da sich eine Frau noch zu ihnen gesellt) die Sklaven zu befreien….

Wenn man sich die ganzen Reviews im Netz durchliest, sieht man immer wieder, dass die Godzilla Filme, die von Jun Fukuda inszeniert wurden als die schwächsten gelten. Dennoch wird der Film aber im großen und ganzen recht positiv bewertet. Außerdem sollte der Film wohl ein King Kong Film werden was auch die Inselatmosphäre sowie die eigenartigen Charaktereigenschaften von Godzilla erklärt. Godzilla scheint sich wohl von der Frau angezogen zu fühlen und hilft ihr sogar. Dies ist ja eher eine Eigenschaft, die wir vom König der Affen kennen. Darüber hinaus wurde für den Film wohl auch das Budget auf ein Minimum gekürzt, so das man unter anderem das Godzillakostüm vom Vorgängerfilm nehmen musste. Ich vermute da eher, das man gar keins hatte, weil man dachte, das man einen Affen Film machen würde. Was dem geringen Budget zu Gute kommt ist die Tatsache, dass man dieses mal keine ganze Stadt aufbauen musste, sondern lediglich eine Forschungsstation, die Godzilla platt machen darf´. Dazu kommt, dass man mit der Insel eine wunderschöne Kulisse hat. Auch sonst, wirkt der Film eher wie ein Abenteuerfilm, als wie der klassische Kaiju Film, den man bis zu dem Zeitpunkt kannte. Der Höhepunkt des Filmes dürfte wohl das erste Auftauchen der Krabbe sein. Wie im Sturm erst die riesengroße Schere auftaucht ist schon ganz großes Kino. Für den ersten Kaiju Kampf muss man sich fast eine Stunde gedulden. Und wie so alles im Film wird dieser wohl auch eher für den Affen geschrieben wurden anders kann man sich das „Ballspielen“ der beiden nicht erklären. Das kurioseste am Film dürfte hingegen sein, das Godzilla plötzlich und ohne jeglichen Sinn von einem eigenartigen Riesenvogel angegriffen wird. Warum? Es wird nicht erklärt.

Alles in Allen haben wir trotz der kuriosen Entstehungsgeschichte einen recht unterhaltsamen Kaiju Film vor uns, der von der ersten Minute Spaß macht. Er fühlt sich ungezwungen anders an und kann mit einer gut getricksten Krabbe, einen wiederverwendeten Godzilla einen hässlichen Vogel und in einer Nebenrolle mit Mothra glänzen….

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